Maitour – zu Fuß, mit dem Rad oder mit dem Pferd

Nach zwei Jahren Pause genießen Besucher und Veranstalter den Start in den Mai

Die Wetter-App war wohl am Samstag das wichtigste Utensil, zumindest bei den Veranstaltern der zahlreichen Maifeste in der Umgebung. Bei den Besuchern gehörten wetterfeste Kleidung, wasserfeste Schuhe, und hier und da auch eine warme Decke zu Ausstattung. Aber – nach Dauerregen von morgens an wurde das Wetter am Nachmittag deutlich besser. Beim TSV Stettfeld spielte am Samstag „Das Trio“ zum Tanz in den Mai auf. Da der traditionelle Stettfelder Geißenmarkt auch in diesem Jahr nicht stattfand, funktionierte der TSV das Vereinsgelände an beiden Tagen zum Festplatz um.

„Man merkt, dass die Leute raus und mal wieder Geselligkeit erleben wollen, auch wenn es kalt und nass ist“, stellte Antonia Meier fest. Trocken und warm ging es dagegen in Weiher zu, wo am Vorabend der Walpurgisnacht der „5. Weihermer Frauen(Floh)markt“ für eine sehr gut frequentierte Mehrzweckhalle sorgte.

Der 1. Mai kam dann genauso daher, wie man es vom Start in den Frühling erwarten darf: hell, trocken und zeitweise sogar sonnig, was sich insbesondere rund um die „Mai-Hotspots“ bemerkbar machte. Viele Wege führen bekanntlich ins Zeuterner Himmelreich, wo sich am Sonntag die örtliche Feuerwehr für das traditionelle Maiwaldfest gerüstet hatte. Ein bisschen vorsichtiger ging man es hier allerdings schon an und hatte statt Sitzbänke Stehtische aufgestellt, um „ein bissl mehr Abstand möglich zu machen“, wie Abteilungskommandant Timo Lanz erklärte. Aber absagen sei niemals infrage gekommen „Das haben wir schon immer durchgezogen, egal wie das Wetter ist“. Als Stammbesucher können sie stets auf Mitglieder der befreundeten Wehren aus den umliegenden Gemeinden zählen. Doch nicht nur sie kamen zahlreich, auch Wanderer und Radfahrer fanden sich ein und sogar eine Reitergruppe aus Oberöwisheim, zu der Leni mit Onyx, Ralf mit Bayo und Joachim mit Zenit gehörten. Fazit: Egal ob das Wetter mitspielt oder nicht, alle haben sich gefreut, „dass endlich mal wieder ein Fest stattfindet“.