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Historie der Enthärtungsanlage

Bürgergespräch zur Einführung einer zentralen Trinkwasserenthärtung Teilnehmervotum deutlich für eine zentrale Wasserenthärtung

Vor der Entscheidung im Gemeinderat zur Einführung einer zentralen Trinkwasserenthärtung kamen in einem Bürgergespräch auch die Bürger und Bürgerinnen von Ubstadt-Weiher zu Wort. Neben Bürgermeister Tony Löffler stand als Experte Dr. Marcel Riegel vom Technologiezentrum Wasser in Karlsruhe für Fragen und Anregungen zur Verfügung. Knapp 60 Teilnehmer nutzten in der Mehrzweckhalle in Ubstadt die Gelegenheit um sich näher zu diesem wichtigen kommunalpolitischen Thema zu informieren.

Dr. Marcel Riegel erläuterte in seinem Sachvortrag die Vorteile von weichem Wasser, zeigte aber auch auf, was bei einer zentralen Enthärtung zu beachten ist. Anschaulich stellte er die zwei möglichen Verfahren zur zentralen Enthärtung vor: Das sogenannte Membran-Verfahren und das Ionen-Austausch-Verfahren. Am Ende sprach sich der Wissenschaftler klar für das Membran-Verfahren aus. Zwar seien die Betriebskosten etwas höher, dafür fallen die Investitionskosten niedriger aus. Die gestellten Fragen aus dem Teilnehmerkreis bezogen sich im Wesentlichen auf die anfallenden Kosten, auf gesundheitliche Aspekte sowie Befürchtungen zu Entkrustierungen in den Leitungen und damit einhergehende Wasserverfärbungen oder Leitungsschäden. Die Frage ob gesundheitliche Schädigungen durch die zentrale Enthärtung zu befürchten wären beantwortete Dr. Riegel zwar mit einem eindeutigen "Nein", Bürgermeister Löffler versicherte aber, zu dieser Frage noch weitere fachkundige Meinungen einzuholen.

Auch der Frage welches Material bei einer zentralen Wasserenthärtung für die Hausinstallation am besten geeignet wäre, versprach Bürgermeister Löffler weiter nachzugehen. Dr. Riegel wollte hier keine Empfehlung aussprechen. Nach seinem Kenntnisstand sind derzeit für das Wasser des Zweckverbandes Wasserversorung Kraichbachgruppe aber keine Materialen bekannt, die nicht verwendet werden dürften. Letztlich will Bürgermeister Löffler auch der Frage, wie eine eventuelle Deckschichtlösung in den Wasserleitungen am besten verhindert werden kann, weiter nach gehen. Dr. Riegel erläuterte, dass sich nach Inbetriebnahme der Wasserenthärtung anfänglich die vorhandenen Biofilme in den Leitungen ablösen könnten, bis ein neues Gleichgewicht geschaffen ist. Braunfärbungen des Wassers in den ersten 2 – 3 Monaten sind dadurch möglich. Um dies zu vermeiden sind in dieser Zeit mehr Spülungen im Leitungsnetz erforderlich. Interessant war hierzu auch der Beitrag eines bei den Stadtwerken Bruchsal beschäftigten Bürgers, dass dort nach Inbetriebnahme der Membran-Filtrationsanlage im November 2013, bis heute, keine negativen Erfahrungen gemacht wurden. Bei der abschließenden Probeabstimmung gab es bei lediglich einer Neinstimme und 2 Enthaltungen eine breite Zustimmung zur geplanten zentralen Enthärtung mittels einer Membran-Filtrationsanlage.

Die im Rahmen des Bürgergesprächs gestellten Fragen wurden im Nachgang am 20.06.2014 vom TZW: DVGW - Technologiezentrum Wasser Karlsruhe wie folgt beantwortet:

Kann eine Aussage getroffen werden, welches Material für die Hausinstallation bei Einsatz des Membranverfahrens am geeignetsten erscheint

Laut Bekanntmachung der Neufassung der TrinkwV vom 02.08.2013 (Bundesgesetzblatt Jahrgang 2013 Teil I, Nr. 46, ausgegeben zu Bonn am 07. August 2013, Seite 2977 – 3004) haben laut § 21 TrinkwV der Unternehmer und der sonstige Inhaber einer Wasserversorgungsanlage NACH 3 § Nr: 2 a, sofern die Anlage im Rahmen einer gewerblichen oder öffentlichen Tätigkeit betrieben wird, den betroffenen Verbrauchern mindestens jährlich geeignetes und aktuelles Informationsmaterial über die Qualität des bereit gestellten Trinkwassers auf der Grundlage der Untersuchungsergebnisse nach § 14 TrinkwV und ggf. nach §§ 19, 20 TrinkwV zu übermitteln. Dazu gehören auch Angaben über die Aufbereitungsstoffe, die bei der Aufbereitung und Verteilung verwendet werden, sowie Angaben, die für die Auswahl geeigneter Materialien für die Trinkwasser-Installation nach den allgemein anerkannten Regeln der Technik erforderlich sind.

Unter der Maßgabe, dass eine Teilenthärtung des Trinkwassers des Zweckverbandes Kraichbachgruppe (ZV) mittels Niederdruckumkehrosmose (LPRO) im Teilstrom auf eine Härte von 9° dH erfolgt, wird folgende Trinkwasserbeschaffenheit (Hauptinhaltsstoffe) prognostiziert.

Prognostizierte Trinkwasserbeschaffenheit nach Teilenthärtung mittels Niederdruckumkehrosmose (LPRO)

Die Auswahl geeigneter Werkstoffe liegt im Aufgaben- und Verantwortungsbereich der ausführenden Fachfirma. Diese muss über die entsprechende Fach- und Sachkunde verfügen und in ein Installateurverzeichnis eines Wasserversorgungsunternehmens eingetragen sein. Hinweise Zur Abschätzung der Korrosionswahrscheinlichkeit metallischer Werkstoffe in Trinkwasserinstallationen finden sich in der DIN EN 12502, Teil 1-5 in der jeweils gültigen Fassung (Korrosionsschutz metallischer Werkstoffe – Hinweise zur Abschätzung der Korrosionswahrscheinlichkeit in Wasserverteilungs- und -speichersystemen). Die Einsatzbereiche von Kupfer, verzinktem Stahl und Eisenwerkstoffen bezüglich der hygienischen Anforderungen sind der DIN 50930-6  in der jeweils aktuellen Fassung (Korrosion der Metalle - Korrosion metallener Werkstoffe im Innern von Rohrleitungen, Behältern und Apparaten bei der Korrosionsbelastung durch Wässer). Die Einsichtnahme der DIN-Normen kann im Rathaus Ubstadt, Zimmer 53, erfolgen.

Können weitere Ausführungen zum Thema „Gesundheit“ bei Einführung des Membranverfahrens getroffen werden?
  
Entsprechend einer medizinischen Bewertung der Wasserhärte und der Enthärtung von Trinkwasser durch Prof. Dr. Schweinsberg Hygieneinstitut, Abt. allgemeine Hygiene und Umwelthygiene, chemisches Labor, Tübingen (siehe Schriftenreihe WAR Nr. 106, Darmstadt 1998) führen die in Deutschland angebotenen Trinkwässer, die der Trinkwasserverordnung genügen, bei lebenslangem Konsum nicht zu Gesundheitsschäden. Die Anforderungen der Trinkwasserverordnung werden im teilenthärteten Trinkwasser eingehalten.

Wie verhält sich die Deckschichtbildung in der Wasserleitung bei Einsatz desMembranverfahrens?

Veränderungen der Wasserbeschaffenheit z.B. im Rahmen einer Wasserumstellung können vorübergehend zu Trübungserscheinungen bzw. zu Rostwasserbildung führen. Diese Effekte klingen in der Regel ohne zusätzliche Maßnahmen nach einer gewissen Übergangsfrist ab. Bei der Planungsphase ist u.a. die Erarbeitung eines Maßnahmenplanes für den Bedarfsfall empfehlenswert, um nachteilige Veränderungen der Wasserbeschaffenheit durch eine angepasste Spülstrategie begegnen zu können. In speziellen Fällen kann zusätzlich zur Absicherung korrosionschemische Untersuchungen zielführend sein.

Gutachten TZW Präsentation

Das Gutachten des TZW zum Thema Enthärtungsanlage einerseits sowie die Präsentationen des TZW für die Bürgergespräche in Ubstadt am 10.04.2014 und am 29.04.2014 in Forst können an dieser Stelle nicht als Download zur Verfügung gestellt werden, da Gutachten, Stellungnahmen und Berichte generell ausschließlich für den eigenen Dienstgebrauch bestimmt sind. Die Veröffentlichung, Weitergabe oder Verwendung für gewerbliche Zwecke ist üblicherweise nicht vorgesehen. Dies gilt auch für das vorliegende Gutachten des TZW, einschließlich der Präsentationen.
Für alle Einwohner besteht dennoch die Möglichkeit, das Gutachten und auch die Präsentationen zu den üblichen Öffnungszeiten im Rathaus Ubstadt, Zimmer 53 einzusehen. Gerne lassen wir ihnen dieses auch per Email zukommen, allerdings verbunden mit dem Hinweis, dass eine Weitergabe dieser Informationen nicht gestattet ist.

Verfahrensablauf Sachstand

12. März 2014:
Das TZW stellt das Gutachten über die zentrale Trinkwasserenthärtungsanlage in der Verbandsversammlung des Zweckverbandes „Kraichbachgruppe“ vor und spricht sich einstimmig für den Bau einer zentralen Enthärtungsanlage aus, wobei dem Membranverfahren der Vorzug gegeben wird. Die Grundsatzentscheidung dazu soll den örtlichen Gremien in Ubstadt-Weiher bzw. Forst vorbehalten bleiben.

18. März 2014:
Der Gemeinderat Ubstadt-Weiher wird ebenfalls über die vorliegende Planung informiert.

10. April 2014:
Information der Bürgerinnen und Bürger aus Ubstadt-Weiher über die zentrale Trinkwasserenthärtung.

29. April 2014:
Information der Bürgerinnen und Bürger in Forst über den Stand der Planung. In diesem Rahmen informiert das TZW, dass eine Realisierung der zentralen Trinkwasserenthärtung durch eine Carix-/ oder Membrananlage in der bisher geplanten Form wohl nicht möglich wäre. Die Membranfilteranlage müsste größer dimensioniert werden, als bisher angenommen, so dass sich auch die Kosten für die Trinkwasserenthärtung von bisher rund 44 Cent auf 60 Cent/cbm erhöhen würden. Alternativ könnte über den Einsatz eines anderen Filters bei der Membranfilteranlage nachgedacht werden. Aktuell laufen weitere Untersuchungen, welche Art der Enthärtung aufgrund der vorhandenen Trinkwasserbeschaffenheit am geeignetsten erscheint.

20. Mai 2014:
Der Gemeinderat in Ubstadt-Weiher wurde über den aktuellen Sachstand informiert.

24. Juni 2014:
Die Verbandsversammlung des Zweckverbands  WV „Kraichbachgruppe“ hat über die weitere Vorgehensweise beraten. Geplant ist eine Enthärtung des Trinkwassers im Membranverfahren. Hierfür soll nun zunächst die wasserrechtliche Erlaubnis beim Landratsamt Karlsruhe beantragt werden. Danach wird sich der Zweckverband erneut treffen, um Details über die Auswahl eines geeigneten Membranverfahrens zu klären. „Pressebericht Zweckverband zur Sitzung am 24.06.2014 (PDF-Dokument, 131,35 KB, 15.05.2023)

November 2014
Der Antrag auf Erteilung einer wasserrechtlichen Erlaubnis beim Landratsamt Karlsruhe wurde zwischenzeitig gestellt. Vorausgegangen ist die Planung einer Trasse für den Neubau eines Kanals vom Wasserwerk Weiher zum Kraichbach (auf Höhe der Kläranlage). Desweiteren wurde das TZW gebeten, die Verfahren zur Enthärtung des Trinkwassers näher zu untersuchen und eine Aussage zu treffen, welche Alternativen sinnvoll und genehmigungsfähig wären. Pressebericht MTB vom 06.11.2014 (PDF-Dokument, 223,72 KB, 15.05.2023)

Zweckverbandssitzung Wasserversorgung „Kraichbachgruppe“ am 25.11.2014
Der Verbandsvorsitzende, Bürgermeister Gsell, informiert die Verbandsmitglieder wie folgt über den aktuellen Stand einer möglichen zentralen Wasserenthärtungsanlage: Der Antrag auf Einleitung des Rückspülwassers einer möglichen Enthärtungsan-
lage in den Kraichbach auf Höhe der Kläranlage Ubstadt-Weiher wurde beim Landratsamt Karlsruhe eingereicht. Das Landratsamt Karlsruhe verlangt die Darstellung der Eingriffe in Natur und Landschaft und Darstellung eines möglichen Ausgleichs. Das TZW habe mitgeteilt, dass nur noch eine Variante einer Enthärtung umsetzbar sei und zwar ein Enthärtungsverfahren über die Niederdruckumkehrosmose mit anschließender Stabilisierung und Teilaufhärtung. Die zweite bisher angedachte Verfahrensvariante mittels kombiniertem Einsatz von Nanofiltration und Niederumkehrosmose sei nicht realisierbar, da in absehbarer Zeit keine Membran am Markt erhältlich wäre, die eine Zulassung zum Einsatz in der Trinkwasserversorgung habe. Nunmehr müsse die Entscheidung des Landratsamtes Karlsruhe über die Einleitererlaubnis des Rückspülwassers abgewartet werden, um danach zeitnah eine Grundsatzentscheidung über den Bau einer zentralen Enthärtungsanlage zu treffen. Planung und Bau einer solchen Anlage würde aber mindestens eine Zeitdauer von rund 1 ½ Jahren erfordern. Eine Erhöhung des Wasserpreises wäre damit unmittelbar verbunden; allerdings könne der Verbraucher die Mehrkosten für den Wasserbezug durch Einsparungen kompensieren, sofern er beispielsweise die Dosierung von Waschmittel auf den neuen Härtegrad einstelle.

Sitzung Gemeinderat Ubstadt-Weiher am 25.11.2014
Der Gemeinderat Ubstadt-Weiher hat in öffentlicher Sitzung dem geplanten Trassenverlauf für die Herstellung eines Kanals zur Entsorgung des Rückspülwassers einer zentralen Wasserenthärtungsanlage zugestimmt. Der geplante Trassenverlauf ist aus beigefügtem Plan (PDF-Dokument, 869,35 KB, 15.05.2023) zu entnehmen.

Zweckverbandsitzung Wasserversorgung „Kraichbachgruppe“ am 25.02.2015
Die Verbandsversammlung hat dem Bau einer zentralen Enthärtungsanlage für die Wasserversorgung auf Basis der Umkehrosmose mit anschließender Aufhärtung zugestimmt. Das Thema soll nunmehr in den örtlichen Gremien in Forst und Ubstadt-Weiher beraten werden. Danach ist eine öffentliche Ausschreibung für die Planungsleistungen (öffentlicher Teilnahmewettbewerb mit anschließender Auftragsvergabe) vorgesehen. Die Zeitdauer für die Realisierung des Vorhabens schätzt der Verbandsvorsitzende, Bürgermeister Gsell auf 1,5 bis 2 Jahre.

Sitzung Gemeinderat Forst am 20.04.2015
Der Gemeinderat Forst hat dem Bau einer zentralen Wasserenthärtungsanlage für das Verbandsgebiet in der Sitzung am 20.04.2015 zugestimmt.

Sitzung Gemeinderat Ubstadt-Weiher am 21.04.2015
Der Gemeinderat Ubstadt-Weiher hat dem Bau einer zentralen Enthärtungsanlage für das Verbandsgebiet am 21.04.2015 in öffentlicher Sitzung zugestimmt.

Zweckverbandssitzung Wasserversorgung „Kraichbachgruppe“ am 28.07.2015
Die Verbandsversammlung hat den Planungsauftrag für den Bau einer zentralen Enthärtungsanlage an ein Ingenieurbüro vergeben. Nach Abschluss der Verträge soll u.a. ein detaillierter Zeitplan für Planung, Bau und Inbetriebnahme der Enthärtungsanlage erarbeitet werden. Pressebericht Zweckverband zur Sitzung am 28. Juli 2015

Zweckverbandsitzung Wasserversorgung „Kraichbachgruppe“ am 23.11.2015- Vorstellung der Planung
Das Ingenieurbüro hat den aktuellen Stand der Planungen vorgestellt. Beabsichtigt sei die Errichtung eines Bauwerks mit einer Gebäudehülle von ca. 16 x 22 m und einer Gesamthöhe von 12 m auf dem Betriebsgelände des Wasserwerks auf Gemarkung Weiher, um darin die Enthärtungsanlage zu installieren. Weiter sei als erste Baumaßnahme die Herstellung eines Kanals zum Kraichbach zur Entsorgung des Konzentrats vorgesehen, dessen Bau bereits im April 2016 geplant sei. Mit den Rohbauarbeiten für das Gebäude soll im Juni 2016 begonnen werden. Mit Fertigstellung und Inbetriebnahme der danach zu installierenden Enthärtungsanlage ist Ende des Jahres 2017 zu rechnen. Pressebericht Zweckverband zur Sitzung am 23.11.2015 (PDF-Dokument, 48,79 KB, 15.05.2023)

Zweckverbandsitzung Wasserversorgung „Kraichbachgruppe“ am 22.03.2016
Die Verbandsversammlung hat insbesondere folgende Beschlüsse getroffen:

  • Vergabe einer Baugrunduntersuchung
  • Festlegung der Dachkonstruktion für den Gebäudeneubau (Satteldach, Dachneigung 25°)
  • Bezüglich der Fassadengestaltung, hat sich die Verbandsversammlung auf ein Wärmedämmverbundsystem geeinigt.
  • Ausschreibung der Abwasserleitung zur Entsorgung des „Konzentrats“
  • Terminplan für Bau und Fertigstellung der Enthärtungsanlage wird vom Ingenieurbüro  überarbeitet und in Bälde vorgelegt.

Entscheidung über Auftragsvergabe Konzentratleitung am 7. Juni 2016
Der Zweckverband hat am 7. Juni 2016 die Auftragsvergabe zur Herstellung der Konzentratwasserleitung für knapp 312.000 € an eine Firma aus Landau beschlossen. Zur Ausführung kommen zwei parallel verlaufende Druckleitungen PE-HD DN 150 vom Konzentratpumpwerk im Wasserwerk Weiher, entlang des Ortsteils Weiher zum Kraichbach hin.

Baugenehmigung beantragt und Aufforstungsgenehmigung erteilt
Der Erweiterungsbau zur Unterbringung der Verfahrenstechnik der Enthärtungsanlage auf dem Betriebsgelände des Wasserwerks auf Gemarkung Weiher erfordert die Fällung mehrerer Bäume. Als Ausgleich für diesen Eingriff in Natur und Landschaft soll auf dem benachbarten Grundstück, außerhalb des Betriebsgeländes, eine Aufforstung erfolgen. Der dafür erforderliche Aufforstungsantrag wurde am 22.06.16 genehmigt. Ebenso wurde der Bauantrag für die Herstellung des Erweiterungsgebäudes am 22.06.2016 gestellt.

Zweckverbandssitzung Wasserversorgung „Kraichbachgruppe“ am 11.10.2016
Der Zweckverband vergibt die Rohbauarbeiten des Erweiterungsbaus für die zentrale Wasserenthärtungsanlage für Brutto 708.559,42 € an eine Firma aus Bruchsal. Ferner stimmt die Verbandsversammlung der beschränkten Ausschreibung der maschinentechnischen und elektrotechnischen Ausrüstung für die zentrale Enthärtungsanlage beim Wasserwerk Weiher zu. An einem der Ausschreibung vorangegangenen öffentlichen Teilnehmerwettbewerb, hatten sich insgesamt 12 Firmen beteiligt.

Spatenstich Rohbauarbeiten am 21.11.2016
Am 21. November 2016 erfolgte der Spatenstich für den Rohbau des Erweiterungsgebäudes für die Wasserenthärtungsanlage durch den Verbandsvorsitzenden Bürgermeister Gsell, den stellvertretenden Verbandsvorsitzenden, Bürgermeister Löffler, sowie die planenden Ingenieure und die Baufirma. Als Termin für die Fertigstellung der gesamten Anlage, wurde dabei der Spätsommer 2017 genannt. Pressebericht des Zweckverbands (PDF-Dokument, 6,67 KB, 15.05.2023)

Zweckverbandssitzung Wasserversorgung „Kraichbachgruppe“ am 12.12.2016
Die Verbandsversammlung hat der Vergabe der restlichen Arbeiten zur Fertigstellung der Wasserenthärtungsanlage zugestimmt. Insgesamt wurden Aufträge mit einem Volumen von rund 1,7 Mio. Euro vergeben, wobei der Löwenanteil davon auf die Verfahrenstechnik entfiel. Die aktualisierte Kostenfortschreibung wird nunmehr auf rund 3 Mio. Euro beziffert. Bei der Grundsatzentscheidung über den Bau einer zentralen Wasserenthärtungsanlage wurden Gesamtkosten von rund 4,3 Mio. Euro prognostiziert. Die möglichen Einsparungen dürften sich nach Inbetriebnahme der Anlage positiv auf die erwartete Gebührenerhöhung auswirken. Pressebericht zur Sitzung am 12.12.2016 (PDF-Dokument, 236,58 KB, 15.05.2023)

Bauarbeiten laufen auf Hochtouren
Der Rohbau des für die Verfahrenstechnik der Wasserenthärtungsanlage benötigten Gebäudes schreitet voran. Anfang Mai wurde das Kalksilo mit einem Durchmesser von 3 m, einer Höhe von 7,2 m und einem Gewicht von 2.900 kg, einschl. der drei Kalkfilter geliefert. Aufgrund der Frostperiode im Januar/Februar 2017 waren die Bauarbeiten vorübergehend unterbrochen; dennoch soll an der geplanten Inbetriebnahme im Spätherbst 2017 festgehalten werden. Pressebericht Zweckverband vom 23.05.2017 (PDF-Dokument, 8,52 KB, 15.05.2023)  finden Sie hier.

Arbeiten im Zeitplan/Fertigstellung Dezember 2017
Nach Mitteilung der Verbandsverwaltung liegen die Arbeiten im Zeitplan. Am Gebäude wird aktuell die Außendämmung und der Putz aufgebracht. Die Gerätetechnik sei weitestgehend installiert. Aktuell laufen Arbeiten im Bereich Elektro-, Mess- und Steuertechnik.
Fertigstellung der Anlage sei Anfang Dezember geplant. Dann beginne die „Phase der Inbetriebnahme“, deren Dauer aktuell nicht absehbar sei. Pressebericht zur Inbetriebnahme (PDF-Dokument, 8,48 KB, 15.05.2023)

Zweckverbandssitzung 04.12.2017
Im Rahmen der Zweckverbandssitzung wurde über den Stand der Enthärtungsanlage wie folgt berichtet: Fertigstellung der Bauarbeiten im Dezember 2017/Januar 2018. Danach soll ein Probelauf erfolgen. Die Verteilung des enthärteten Wassers soll erst dann erfolgen, wenn alle gemessenen Werte des enthärteten Wasser der Trinkwasserverordnung entsprechen. Der genaue Zeitpunkt der Inbetriebnahme könne daher aktuell noch nicht genannt werden. Ferner wurde darauf hingewiesen, dass es nach Inbetriebnahme der Anlage noch eine gewisse Zeit dauern werde, bis das enthärtete Wasser auch im „letzten“ Winkel des Leitungsnetzes angelangt sei. Weitere Informationen vergleiche Pressebericht (PDF-Dokument, 8,48 KB, 15.05.2023).

12.04.2018  - Verteilung der Flyer
Im Laufe dieser Woche erhalten alle Haushalte in Ubstadt-Weiher eine Broschüre mit Informationen zur zentralen Wasserenthärtungsanlage. Mit der Inbetriebnahme ist in Bälde zu rechnen. Am 16./17.04.2018 sind weitere Presseinformationen geplant. Über das genaue Datum der Inbetriebnahme wird in der örtlichen Presse und auf der Homepage der Gemeinde informiert. Flyer Informationsbroschüre (PDF-Dokument, 578,09 KB, 15.05.2023).

Zentrale Wasserenthärtung geht in den Probebetrieb
Am Montag, 16. April 2018 wurde der Probebetrieb der zentralen Wasserenthärtungsanlage aufgenommen.
Der Verbandsvorsitzende, Bürgermeister Bernd Killinger, der stellvertretende Verbandsvorsitzende, Bürgermeister Tony Löffler und der ehemalige Verbandsvorsitzende, Reinhold Gsell nahmen die Anlage gemeinsam in Betrieb. Nach aktueller Planung soll das enthärtete Wasser erstmals Anfang nächster Woche in das öffentliche Leitungsnetz eingespeist werden. Der genaue Termin der erstmaligen Einspeisung wird über die lokale Presse bekannt gegeben.

Inbetriebnahme der zentralen Wasserenthärtungsanlage am 17. April 2018
Am 17. April 2018 ist es soweit. Der Verbandsvorsitzende, Bürgermeister Bernd Killinger, der stellvertretende Verbandsvorsitzende, Bürgermeister Tony Löffler und der ehemalige Verbandsvorsitzende Reinhold Gsell nehmen die zentrale Wasserenthärtungsanlage in Betrieb. Das enthärtete Wasser wird nunmehr ins Versorgungsnetz eingespeist. Über die wesentlichen Informationen wurden die Bürger bereits durch eine Informationsbroschüre ausführlich informiert. Pressebericht zur Inbetriebnahme (PDF-Dokument, 182,36 KB, 15.05.2023).

Wasserwerk präsentiert neue Enthärtungsanlage
Am 10. Juni 2018 öffnete das Wasserwerk Weiher seine „Pforten“. Im einstündigen Rhythmus wurden Führungen durch das Wasserwerk angeboten. Die neugebaute und in Betrieb genommene Enthärtungsanlage konnte besichtigt werden. Pressebericht zum Tag der offenen Tür (PDF-Dokument, 187,22 KB, 15.05.2023)

Flyer zum Tag der offenen Tür (PDF-Dokument, 1,07 MB, 15.05.2023)