Umwelt- und Naturschutzinfos

Alle Vögel sind schon da...?

Es sind deutlich weniger Meisen als im vergangenen Winter, die in diesem Jahr die Futterstellen in den Gärten besuchen. Einige andere Vogelarten, wie Amsel, Rotkehlchen und Erlenzeisig werden aktuell häufiger gesichtet. Jährliche Schwankungen bei den Populationen sind normal, jedoch sind es tendenziell leider weiterhin wenige Vögel, die in Deutschland beobachtet werden können – wenige Arten und überhaupt wenige Vögel. Aktuelle Beobachtungsergebnisse liegen aus der NABU-Mitmachaktion ‚Stunde der Wintervögel‘ vor, die im Januar 2021 zum elften mal in Folge stattfand.
Die Gründe dafür, dass immer weniger Vögel bei uns zu sehen sind, sind vielfältig und hinreichend bekannt. Wichtig ist nun, dass jeder sein Mögliches tut, um die Lebensgrundlage der Vögel zu erhalten und zu verbessern. Land- und Waldbewirtschafter, ebenso wie jeder der einen Garten, Hof oder Balkon sein Eigen nennt:

1. Hof- und Gartengestaltung:
Wildsträucher und Staudenbeete bieten ganzjährig Futterangebot für jeden Geschmack: Hagebutten und andere Strauchfrüchte, Samenstände an Ziergräsern, Insektenlarven an Stängeln und Rinde – Tipps für eine naturnahe Gehölzpflanzung finden Sie auf der Homepage der Gemeinde Ubstadt-Weiher.

2. Leben und leben lassen:
Ameisen im Hof und Raupen am Baum – allzu leichtfertig werden viele „Krabbeltiere“ in unserem Umfeld bekämpft. Dabei stehen die allermeisten von ihnen auf dem Speiseplan unserer Vögel!

3. Vogelfütterung:
Während sich Amseln gerne an hängengebliebenen Äpfeln laben, haben die Weichfutter- und Körnerfresser in den kalten Monaten ein karges Futterangebot. Die wenigen Meisen, Sperlinge & Co. sind in den Siedlungen auf Streufutter und Meisenknödel angewiesen – machen Sie mit!

Klima- und Mobilitätsprojekt Verkehrsübergreifende Mobilitätsstation der Gemeinde Ubstadt-Weiher

Informationen zur Mobilitätsstation am Bahhof Weiher/Stettfeld finden Sie hier. (8,1 MiB)

Programm Regionalkonferenz Mobilitätswende 2021 (1,6 MiB)