Zweckverband legt Trinkwasseranalyse vor

In Deutschland verbraucht jeder Einwohner pro Tag rund 123 Liter Trinkwasser, an das sehr hohe Anforderungen gestellt werden. Welche Eigenschaften das Trinkwasser haben muss, welche Stoffe darin nicht oder nur in bestimmten Konzentrationen enthalten sein dürfen, ist in der Trinkwasserverordnung geregelt. Als das Lebensmittel Nr. 1 erfährt Wasser somit eine umfassende und strenge Kontrolle und dies jeweils zweimal pro Jahr.

Das vom Zweckverband „Kraichbachgruppe“ beim Wasserwerk auf Gemarkung Weiher geförderte Trinkwasser versorgt die Gemeinden Forst und Ubstadt-Weiher mit allen ihren Ortsteilen. Nach der Trinkwasserverordnung soll das vom Zweckverband bereitgestellte Trinkwasser zweimal pro Jahr einer umfassenden Untersuchung unterzogen werden. Die aktuellste Untersuchung hat das Hygieneinstitut der Universität Heidelberg im Januar 2019 durchgeführt. Am 23.1.2019 wurden die entsprechenden Wasserproben beim Wasserwerk Weiher entnommen und im Labor auf ihre Bestandteile untersucht. Das geförderte Trinkwasser ist gemäß dem Waschmittelgesetz in den Härtebereich ‚weich‘ einzuordnen. Die Gesamthärte liegt bei 1,4 Millimol pro Liter (das entspricht einem Härtegrad von 7,8° dH). Diese Werte unterscheiden sich sehr deutlich von der Wasserhärte, die vor Inbetriebnahme der Wasserenthärtungsanlage im Jahr 2018 bei 4,4 mmol/l bzw. 24,7 °dH lagen.

Die Wasserproben entsprechen in allen gemessenen Parametern den Anforderungen der Trinkwasserverordnung. Die gemessenen chemischen und mikrobiologischen Parameter sowie die sensorischen Größen lagen ausnahmslos unterhalb der zulässigen Grenzwerte. Die untersuchten Parameter für Biozide und Pestizide lagen ausnahmslos unterhalb der Nachweisgrenze.

Die Untersuchungsergebnisse vom Januar 2019 finden Sie hier.