Ubstadt-Weiher will gegen Falschparker auf Gehwegen vorgehen

Die neu geschaffene Stelle eines Gemeindevollzugsdienstes (GVD) erlaubt es nun, dass in den Ortsteilen der Gemeinde Ubstadt-Weiher insbesondere auch Kontrollen stattfinden können, um unerlaubtes Gehwehparken zu ahnden. Damit gelingt es hoffentlich, das Ziel zu erreichen, dass Fußgänger in Zukunft mehr Raum haben. Für das ordnungswidrige Abstellen von Fahrzeugen ist ein Verwarnungsgeld fällig. Bevor jetzt solche „Knöllchen“ ausgeteilt werden, wird die neue Gemeindemitarbeiterin schon in den nächsten Tagen Vorwarnungen an die Windschutzscheiben von Falschparkern hängen.

Damit wird auf die künftige Kontrollaktion hingewiesen, aber von einer Geldbuße kulanter Weise zunächst noch abgesehen.
Das Parken auf Gehwegen ist laut der Straßenverkehrsordnung nur erlaubt, wo es Verkehrsschilder oder Markierungen ausdrücklich zulassen. Ansonsten gilt ein Verbot, weil abgestellte Fahrzeuge auf dem Bürgersteig den Bewegungsraum von Fußgängern einengen und für Rollstuhlfahrer, Sehbehinderte oder Eltern mit Kinderwagen schwer zu überwindende Hindernisse sind. Ausnahmen können dann gemacht werden, wenn eine ausreichende Restbreite des Gehweges trotzdem vorhanden bleibt.