Ubstadt-Weiher nimmt am innovativen Modellprojekt zu Schutzstreifen teil

Die Arbeitsgemeinschaft Fahrrad- und Fußgängerfreundliche Kommunen in Baden-Württemberg e.V. (AGFK-BW) untersucht auf zahlreichen Pilotstrecken im ganzen Land verschiedene Varianten von neuartigen Radschutzstreifen. Das Vorhaben ist das bisher größte derartige Modellprojekt in Deutschland. Gefördert wird es vom Verkehrsministerium Baden-Württemberg und erstreckt sich über einen Zeitraum von drei Jahren. Gestartet wurde bereits 2019. Noch deutlicher sichtbar wird es auf den Straßen in Baden-Württemberg ab Frühjahr 2020, wenn die Schutzstreifenmarkierungen in den am Modellprojekt beteiligten Kommunen nach und nach angebracht werden.

Eine erste Strecke des Projektes ist in Ubstadt-Weiher bereits „in Betrieb“, es handelt sich um die Ubstadter Straße in Weiher. Nach Ostern sollen dann die Kreisstraße K 3584 in der Ortsdurchfahrt in Stettfeld (Straße „Am Katzbach“) und als Außerortsstrecke die Kreisstraße K 3586 zwischen Zeutern und Östringen die entsprechenden Fahrbahnmarkierungen bekommen. Außerorts sind Schutzstreifen bislang nicht zulässig. Hier werden im Rahmen der Studie Erfahrungen gesammelt und in einer wissenschaftlichen Begleitung ausgewertet, um daraus dann über die künftige Allgemeinzulässigkeit entscheiden zu können.