Schulsozialarbeit Thema im Verwaltungsausschuss

Bei der letzten Verwaltungsausschusssitzung berichteten die Schulsozialarbeiter, Patrick Machauer und Melanie Daubmann über Situation der Schulsozialarbeit im abgelaufenen Schuljahr. Diese teile sich im Wesentlichen in zwei Aufgabenbereiche, so Patrick Machauer. Die Einzelfallhilfe richtet sich an Schüler und Schülerinnen in unterschiedlichen Problemlagen und umfasst die Beratung von Eltern und Lehrkräften.

Diese fand an allen fünf Schulen in Ubstadt-Weiher statt. 156 Beratungsfälle verzeichneten die Schulsozialarbeiter. Die meisten Betreuungsfälle traten im Alter von elf Jahren auf. Verschiedentlich sind die Problemlagen, bei denen die Schulsozialarbeit gefragt ist. Oft sind es Konflikte mit anderen Schülern. Hier gehe es oftmals um Mobbing oder neuerdings um Cyber-Mobbing, so der Schulsozialarbeiter. Weiter hilft die Schulsozialarbeit bei Problemen im Elternhaus, bei Entwicklungs- und Verhaltensauffälligkeiten wie Schulabsentismus, Selbstverletzungen, sowie bei eventuellen Kindeswohlgefährdungen. Mit der Unterstützung von Kooperationspartnern wie z. B. dem Jugendamt, dem Sozialamt, der Psychologischen Beratungsstelle, der Polizei, Beratungslehrern, Therapeuten und anderen, leisten die Schulsozialarbeiter in diesen Fällen Hilfe. Neben der Einzelfallhilfe spielen Gruppenangebote eine große Rolle. So gibt es ein Schülerkaffee, auch wurde z.B. ein Klassenrat in mehreren Klassen eingeführt, um die Sozialkompetenz und den Zusammenhalt zu stärken. Zudem wurden Projekte zum Thema Internetsicherheit, sexuelle Gewalt, Mobbing und Cybermobbing durchgeführt. Mit einigen Klassen wurden erlebnispädagogische Übungen durchgeführt und auch WhatsApp-Regeln erarbeitet. In Zukunft sind einige weitere Aktionen geplant. Unter Anderem soll das Schülerkaffee ausgeweitet, sowie ein Klassenrat in allen 5. Klassen eingerichtet werden. Auch das Konfliktlösungspotential soll durch verschiedene Projekte erhöht werden und Alkoholpräventionsaktionen gestartet werden.