Römermuseum Stettfeld wird ausgebaut

Das Vorhaben kostet 38.000 Euro / Ein Förderprogramm soll die Finanzierung sichern - Gemeinderat gibt seine Zustimmung

Es tut sich was im Römermuseum: Vor vier Jahren wurde das Erdgeschoss umgebaut, demnächst ist das Obergeschoss dran.

Der Deutsche Verband für Archäologie (DVA) hat Ende April ein Soforthilfeprogramm Heimatmuseen zur Förderung der Kultur in ländlichen Räumen aufgelegt. Die Höhe der Förderung beträgt maximal 75 Prozent und ist auf 25.000 Euro begrenzt. 25 Prozent der Kosten müssen aus eigenen Mitteln finanziert werden. Die Maßnahme muss spätestens am 31. Dezember 2020 abgeschlossen sein.

Da man sich im Freundeskreis Römermuseum Stettfeld bereits seit längerem mit der Neugestaltung des Obergeschosses beschäftigt habe, sei der Verein sofort aktiv geworden und konnte entsprechende Pläne und Kostenvoranschläge dazu vorlegen, informierte nun Bürgermeister Tony Löffler.
Vor vier Jahren wurde das Erdgeschoss nach neuesten didaktischen Gesichtspunkten umgebaut. Jetzt biete sich eine Gelegenheit, auch das Obergeschoss auszubauen und mit dem Erdgeschoss zu verbinden. Das würde nach den Berechnungen des Vereins 38.000 Euro kosten.
An Eigenmittel kann der Verein 8.000 Euro aufbringen, an Spenden stünden 2.000 Euro zur Verfügung. Von der Gemeinde wird ein Zuschuss von 10.000 Euro beantragt. Die restlichen 18.000 Euro könnten über das Förderprogramm finanziert werden.
„Das Soforthilfeprogramm ist eine einmalige Gelegenheit, die Neugestaltung kostengünstig durchzuführen“, sagt Bürgermeister Löffler. Der außerplanmäßige Zuschuss von 10.000 Euro könne über die FAG-Mehreinnahmen finanziert werden. Das sah auch der Gemeinderat so und gab jetzt seine Zustimmung dafür.

(veröffentlicht in den BNN am 03.06.2020 - Autorin Monika Eisele)