Neujahrsgruß 2021

Sehr geehrte Mitbürgerinnen und Mitbürger,
Ihnen allen wünsche ich ein gutes und erfolgreiches Jahr 2021. Mögen Ihre persönlichen Wünsche und Vorsätze in Erfüllung gehen. Ganz besonders wünsche ich Ihnen, dass Sie gesund bleiben!
Ein außergewöhnliches und herausforderndes Jahr ging vor wenigen Tagen zu Ende. Die Pandemie hat uns viel abverlangt und wird uns auch im neuen Jahr noch begleiten.

Der Impfstoff gibt Hoffnung, dass wir Stück für Stück wieder zu unserer gewohnten Normalität zurückkehren werden. Doch werden wir noch viel Geduld und Disziplin aufbringen müssen, bis eine große Zahl an Menschen geimpft worden ist.
Trotz der fortdauernden Pandemie möchten wir in den kommenden Monaten viele Pläne umsetzen. Die Hauptmaßnahmen in diesem Jahr sind die Sanierung unseres Schulzentrums, der Digitalpakt Schulen und deren Breitbandanbindung, die Erweiterung des Gewerbegebiets Sand, Brandschutzmaßnahmen im Rathaus und in den Hallen, Investitionen in Kindergärten und den Hochwasserschutz, in die Landessanierungsprogramme, Verkehrssicherheit (Fußgängerüberweg beim Sportplatz Weiher und Zeutern) und die Feuerwehr (ein Gerätewagen Logistik). Auch soll es mit der Entwicklung der beiden Neubaugebiete „Tiefeweg“ in Ubstadt und „Weiher Nord“ in Weiher weiter vorangehen.
Ob und wann im Jahr 2021 Veranstaltungen, Konzerte und Feste stattfinden können, lässt sich heute noch nicht sagen. Sollten es die Infektionszahlen aber zulassen, werden wir versuchen, möglichst viele unserer traditionellen Veranstaltungen durchzuführen, unter anderem im Oktober unseren Bürgerabend.
Vier Vereinsjubiläen stehen in diesem Jahr an: das 50-Jährige des Schützenvereins Ubstadt-Weiher, das 100-Jährige des Musikvereins Echo Ubstadt und des Gesangvereins Stettfeld, sowie das 125-Jährige des Musikvereins Zeutern. Auch hier gilt es, die Entwicklung der Pandemie abzuwarten.
Der erneute Lockdown trifft den Einzelhandel, die Gastronomie, den Tourismus und die Veranstaltungsbranche schwer. Das Weihnachtsgeschäft ist ausgefallen, die versprochenen staatlichen Hilfen fließen nicht schnell genug, vielen Betrieben geht das Geld aus oder sie müssen ihre Reserven angreifen. Unsere Möglichkeiten, den Gewerbetreibenden zu helfen, sind leider sehr begrenzt. Auch der Aufruf, lokal einzukaufen, kann die Folgen des Lockdowns nur etwas abmildern. Ich appelliere deshalb an Sie, die regionale Wirtschaft zu stärken und nicht den bequemen Weg über den Onlinehandel zu wählen.
Liebe Bürgerinnen und Bürger,
das zurückliegende Jahr hat uns gezeigt, dass wir vieles bewältigen können, solange wir zusammenhalten und Rücksicht aufeinander nehmen. Gehen wir nun gemeinsam die Herausforderungen des neuen Jahres an!


Ihr
Tony Löffler, Bürgermeister