Schulhaussanierung im Zeitplan

Rat besichtigt Baustelle beim Alfred-Delp-Schulzentrum

Das derzeit größte Bauprojekt in Ubstadt-Weiher ist die Sanierung im Alfred-Delp-Schulzentrum. Mit rund 10,68 Mio. Euro ist die Baumaßnahme kalkuliert, die mit Beginn der diesjährigen Sommerferien startete. An Zuschüssen für das Großprojekt fließen rund 4,04 Mio. Euro.

Aktuell überzeugten sich Mitglieder des Gemeinderats, der Ausschüsse und der Verwaltung vom Stand der Bauarbeiten. Bürgermeister Tony Löffler, unterstützt durch den verantwortlichen Projektleiter im Bauamt Ralf Bös und begleitet vom Schulleiterteam Jörg Weber, Jessica Mock und Anette Weber, führten die Räte zunächst in das Alfred-Delp-Gebäude, wo die Baumaßnahmen  bereits  in vollem Gange sind. Umfangreiche Sanierungsarbeiten stehen an, damit der Schulverbund aus Realschule, Grundschule und Werkrealschule eine Einheit bildet, und Kinder und Lehrer gute Lern- und Arbeitsbedingungen vorfinden. So wird eine zweistöckige „Brücke“ die beiden Schulgebäude künftig verbinden. Der Verwaltungsbereich wird komplett umgebaut. Fachräume werden modernisiert, sog. Fachraum-Cluster werden gebildet, Wände und Böden werden ausgetauscht, ebenso die Sanitäranlagen und die Wasserleitungen. Gleichzeitig wird die Beleuchtung auf moderne, stromsparende LED-Beleuchtung umgestellt und – ganz wichtig – die Weichen für das digitale Zeitalter gelegt, indem die entsprechenden LAN- und WLAN-Anschlüsse und Verkabelungen gelegt werden. Drei Bauabschnitte sieht das Projekt vor. Bisher, so Ralf Bös, sind bereits Aufträge in Höhe von rund 6,4 Mio. Euro vergeben worden.Begonnen wurde auch schon mit dem Brückenbauwerk zwischen den beiden Hauptgebäuden. Der bestehende Verbindungsweg (Hermann-Gmeiner-Weg) soll erhalten bleiben, jedoch war es erforderlich, dort vorhandene Wasserleitungen zu verlegen. Die neue Leitung liegt auch schon, ist aber noch nicht freigegeben. Großes Interesse der Gemeinderäte fand auch der Container. Zehn Klassen haben dort ihr temporäres Domizil gefunden. Im Innern erinnert wenig an einen Container. Im Zuge der aufkommenden Corona-Pandemie hatte man die einzelnen bis zu 70 qm großen Klassenzimmer noch mit Wasserwaschbecken nachgerüstet. Auf Rückfrage aus dem Gremium beteuerte Ralf Bös, dass man sich weitgehend im Zeitrahmen befinde. Bürgermeister Löffler dankte Schulleitung und Lehrerschaft für den großen organisatorischen Aufwand, der neben Corona jetzt auch durch den Umbau entsteht.