Heimatvertriebenen-Kreuz im Friedhof Ubstadt durch Ehrenamtliche restauriert

Das Heimatvertriebenen-Kreuz im Friedhof in Ubstadt, das an die Vertreibung der Ungarndeutschen von 1946 bis 1956 erinnert, wurde vor kurzem grundlegend restauriert.
Das schlichte Holzkreuz steht am oberen Eingang des Friedhofs bei der Aussegnungshalle. Es erinnert an die „Umsiedlung“ von Personen, die sich bei der Volkszählung von 1941 zur deutschen Nationalität oder Muttersprache bekannt oder die Magyarisierung ihres Namens rückgängig gemacht hatten, Mitglied des Volksbundes oder einer bewaffneten deutschen Formation gewesen waren, und begann 1946.

Zwei engagierte Heimatvertriebene, die 1946 im Zuge dieser „Umsiedlung“ nach Ubstadt gekommen sind, haben das Kreuz und den Sockel grundlegend restauriert. Das Holzkreuz erhielt einen neuen Anstrich, sowie einen Schutz aus Kupferblech, der Steinsockel wurde aufgearbeitet und die Inschrift erneuert. Für das vor dem Kreuz befindliche Beet hat eine Bürgerin die Patenschaft übernommen. Bürgermeister Tony Löffler dankt den drei rührigen Mitbürgern, die nicht genannt werden möchten, für ihr ehrenamtliches Engagement. „Bei der Vielzahl unserer Kleindenkmäler sind wir auf die Unterstützung von ehrenamtlichen Paten angewiesen. Unser Bauhof könnte die Pflege in dem Maße nicht leisten.“, so Löffler.