Mehrere Anfragen in der Fragestunde für Einwohnerinnen und Einwohner

Regelmäßig erhalten auch die Einwohnerinnen und Einwohner die Möglichkeit, sich zu Beginn der Gemeinderatssitzung zu Wort zu melden und dem Gemeinderatsgremium und dem Bürgermeister ihre Fragen und Anregungen zu schildern. So machten auch bei der letzten Gemeinderatssitzung mehrere EinwohnerInnen hiervon Gebrauch.
 

Ein Einwohner von Stettfeld hatte eine Frage zum Sanierungszustand der oberen Mühlstraße. Dort befänden sich Warnbaken. Bürgermeister Löffler konnte erläutern, dass nachdem dort im sog. DSK-Verfahren (Dünnschichtsanierung Kaltverfahren) eine Sanierung der Fahrbahndecke erfolgt sei, noch Rinnenplatten höhergesetzt werden mussten. Durch die Sommerpause der Baufirma haben sich diese Restarbeiten verzögert, wurden jedoch noch bis Anfang Oktober durchgeführt.
 
Die weitere Anfrage einer Mitbürgerin aus Weiher betraf das Thema Klimaschutz und die Nutzung von Geothermie. Konkret ging es um die Nutzung von privaten Grundwasserwärmepumpen, die laut Bürgermeister Löffler in Ubstadt-Weiher mit Ausnahme von Bereichen im Wasserschutzgebiet, nicht ausgeschlossen, sondern zulässig seien. Die Fragestellerin erkundigte sich ebenso nach dem Klimaschutzkonzept der Gemeinde. Bürgermeister Löffler führte aus, dass man schon seit längerem mit der Energieagentur des Landkreises Karlsruhe zusammenarbeite und bereits ein Energiekonzept habe, dass hauptsächlich den Energieverbrauch der öffentlichen Gebäude im Blick habe. Ein weitergehendes Klimaschutzkonzept wolle man derzeit erarbeiten.
 
Eine andere Fragestellerin aus Ubstadt lobte die jüngst durchgeführten Verbesserungen für Radfahrer und regte an, auf der B 3 am Ortseingang Ubstadt von Bruchsal kommend auch eine Einschleifung des Radwegs auf die Fahrbahn vorzunehmen. Bürgermeister Löffler versprach, die Umsetzung dieser Anregung zu überprüfen.
 
Eine weitere Anregung dieser Einwohnerin betraf falsch parkende Autos. Sie bemängelte, dass falsch parkende PKW die Fußgängersituation behindern und erschweren würden und insbesondere für ältere Menschen ein sehr großes Hindernis darstellen würden. Ihrer Meinung müsste hier stärker durchgegriffen werden. Aufrufe im Mitteilungsblatt hätten leider nicht den nötigen Erfolg. Bürgermeister Löffler dankte für die Anregung. Die mögliche Einführung eines polizeilichen Vollzugsdienstes sei ein Thema, mit dem sich die Gemeinde in Kürze beschäftigen wolle.