In Stettfeld „An den Zäunen“ wird die Erschließung vorbereitet

Für die Erschließungswege südlich der Zeuterner Straße in Stettfeld müssen Bäume gefällt werden

In Stettfeld entstehen südlich der Zeuterner Straße mit Anschluss an den Küferweg in Kürze 13 Bauplätze. Das Plangebiet trug früher den Gewannnamen „An den Zäunen“, weshalb die neue Straße, die künftig die Zeuterner Straße mit dem Küferweg verbindet, eben diesen Namen erhalten wird.

 Vorbereitend für den Bau dieser Straße incl. Ver- und Entsorgungseinrichtungen sowie eines Fußwegs zur Humboldtstraße, werden in den nächsten Tagen die Bäume und Sträucher gerodet, die auf den Trassen der geplanten Verkehrsflächen stehen. Zur Minimierung von Schäden, insbesondere um keine Vogelbrut zu zerstören, muss dies vor dem 28. Februar geschehen.
 
Der Rodung vorausgegangen waren umfangreiche, artenschutzrechtliche Untersuchungen durch ein Landschaftsplanungsbüro. Als ökologischer Ausgleich für die entfallenden Bäume wurden bereits in den Jahren 2015 und 2016 zehn Obstbäume im Stettfelder Gewann Veitelseck sowie drei Linden in der Humboldt- und Peter-Weibel-Straße gepflanzt. Als Ersatz für entfallende Nistmöglichkeiten waren 26 Nisthilfen und Fledermauskästen im Bereich der Stettfelder Schule und Mehrzweckhalle installiert worden. Durch diese Ausweichquartiere kann in ausreichendem Maße sichergestellt werden, dass Vögel und Fledermäuse, die in der Vergangenheit in den Bäumen des Baugebietes gelebt haben, auch zukünftig in diesem Umfeld leben können.
 
Die Erschließung des kleinen, innerörtlichen Baugebietes erfolgt durch die „KiB Kommunalentwicklung und integrierte Baulanderschließung GmbH“. In deren Auftrag werden in den nächsten Tagen durch ein ortsansässiges Unternehmen die Baumfällungen durchgeführt.