Filmreifes Szenario für die Hauptübung der Freiwilligen Feuerwehr Ubstadt-Weiher

Unter den Augen vieler Zuschauer probte die Freiwillige Feuerwehr Ubstadt-Weiher im Rahmen ihrer diesjährigen Jahreshauptübung den Ernstfall und stellte dabei ihre besondere Leistungsfähigkeit und hohe Motivation unter Beweis.


Lautes Sirenengeheul und herbeieilende Einsatzfahrzeuge der Feuerwehren und des örtlichen Roten Kreuzes läuteten die Großübung auf dem Betriebsgelände einer metallverarbeitenden Firma im Ortsteil Zeutern ein. Dichter Rauch drang beim Eintreffen der Einsatzkräfte aus den Produktionshallen, Mitarbeiter standen auf dem Dach des Gebäudes und riefen um Hilfe. Ein besonders realistisches Szenario wie es Übungsplaner und Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Ubstadt-Weiher, Mario Dutzi bewusst erzeugen wollte. Im Rahmen der gut zwei Stunden dauernden Übung galt es fiktiv einen Gebäudebrand zu löschen und dabei die Wasserentnahme aus einem offenen Gewässer dauerhaft zu betreiben. Fünfzehn realistisch geschminkte Verletzte galt es darüber hinaus aus den dicht verrauchten Lager- und Produktionshallen zu retten. Selbst ein zusätzlich eingespielter Verkehrsunfall brachte Einsatzleiter Reiner Schmitt nicht aus der Ruhe. Versorgt wurden die Verletzten von den Mitgliedern der DRK-Bereitschaften Ubstadt, Stettfeld und Zeutern. Beteiligt waren ebenso die Feuerwehren aus Kronau und Bad Schönborn.
Überzeugt von vom Können „seiner Feuerwehr“ und in der Hoffnung, dass so ein schlimmes Szenario niemals eintreten werde, dankte Bürgermeister Tony Löffler allen Beteiligten Akteuren im Rahmen der anschließenden Manöverkritik im örtlichen Feuerwehrhaus für die engagierte Durchführung und Teilnahme an dieser Großübung.