Erschließungsarbeiten für den Haltepunkt Stettfeld-Weiher haben begonnen

Nachdem die Bahnsteige des neuen Haltepunktes Stettfeld-Weiher schon deutliche Konturen angenommen haben, wurde nun auch mit dem Bau der Zuwegung von der Lußhardtstraße her begonnen. Gleichzeitig dient diese Fahrstraße der Erschließung des kleinen Baugebietes „Verlängerte Lußhardtstraße“. Neben den Wegebaumaßnahmen werden die Ver- und Entsorgungsleitungen verlegt.

Im weiteren Verlauf entsteht dann schienennah der Park-and-Ride-Parkplatz für 43 PKW und 40 überdachte Fahrradabstellplätze. In einer weiteren Stufe, für die die Ausschreibung derzeit läuft, werden die Rampenverbindungen zwischen Bahnsteig und Straßenbrücke sowie dezentral weitere insgesamt 40 Fahrradabstellplätze beidseitig auf der Brücke sowie auf der Westseite des Bahnsteigs folgen. Die Bauherrschaft liegt für diese Infrastrukturmaßnahmen bei der Gemeinde. Diese hat für die Kraftfahrzeug- und Fahrradabstellplätze Zuschusszusagen aus Landesmitteln in Höhe von rund 130.000 € sowie eine Zuschussbewilligung in Höhe von 353.000 € aus der Klimaschutzrichtlinie des Bundes erhalten. Mit der nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken eine breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen. Die nachhaltige Mobilitätsstation, die mit der Anlegung des Haltepunktes Stettfeld und der guten Fahrraderreichbarkeit netzübergreifend Übergang vom Individualverkehr und verbindet öffentlichen Personennahverkehr, wurde als förderfähiges Projekt eingestuft, wobei die Förderquote 50 % der förderfähigen Ausgaben beträgt.