Blutspender in Ubstadt-Weiher geehrt

Bürgermeister Tony Löffler, Cüneyt Demirel und die DRK-Vorsitzenden ehrten die fleißigen Blutspender.

Seit mehr als 50 Jahren finden in Ubstadt-Weiher Blutspendeaktionen statt. Für mehrmaliges unentgeltliches Blutspenden konnten auch in diesem Jahr Bürgerinnen und Bürger geehrt werden. Die Spender haben fünf Mal im Jahr die Möglichkeit, in Ubstadt-Weiher Blut zu spenden. Gemeinsam mit den DRK-Ortsvereinen Ubstadt, Weiher, Stettfeld und Zeutern, zeichnete die Gemeinde 23 aktive Blutspender im Rahmen einer Feierstunde aus.

Die zu ehrenden Spender haben gemeinsam über 400 Liter Blut gespendet, eine beachtliche Summe. Bürgermeister Tony Löffler sprach bei der Begrüßung seinen Dank an die Spender aus, die sich selbstlos und unentgeltlich engagieren: „Blut ist lebensrettend, Blut kann man nicht kaufen, Blut ist unbezahlbar“. Im Namen der vier DRK-Ortsvereine bedankte sich Ortsvereinsvorsitzender Wolfgang Münch bei den Blutspendern. Er erklärte, wie wichtig die Blutspenden seien und dass bis zu 80% aller Menschen im Laufe ihres Lebens auf eine Blutspende angewiesen seien. Auch der Vertreter des Blutspendedienstes Baden-Württemberg/Hessen Cüneyt Demirel ließ es sich nicht nehmen, den Spendern für die regelmäßige Blutabgabe zu danken. Der größte Anteil der Blutspenden wird für die Heilung von Krebserkrankungen genutzt. Vier von fünf Kindern können mit den Blutspenden das Leben gerettet werden. Da es bis heute noch nicht möglich ist, Blut künstlich herzustellen, sind nur durch den medizinischen Fortschritt und durch die Blutspenden Operationen wie z. B. Organübertragungen möglich. Im Beisein der DRK-Vorsitzenden Alice Schrag, Stefan Bellm und Rainer Staudt erhielt jeder Spender eine individuelle Ehrenurkunde mit der jeweiligen Ehrennadel des Blutspendeverbandes sowie ein Präsent der Gemeinde. Zu den geehrten Blutspendern gehörten auch Wolfgang Weindel, der bereits 125 Mal gespendet hat und Emil Strauß der die 150er Marke knacken konnte.

Bürgermeister Tony Löffler, Cüneyt Demirel und die DRK-Vorsitzenden dankten Wolfgang Weindel für 125- und Emil Strauß für 150 Blutspenden.