Arbeitskreis Verkehrs-/Dorfentwicklungskonzept Weiher Hauptstraße

Der Arbeitskreis Verkehrs-/Dorfentwicklungskonzept Weiher Hauptstraße steht für „gesamtheitlich“ was die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gut demonstrierten bei der zweiten Zusammenkunft, die jetzt nach längerer Unterbrechung stattgefunden hat.

Allumfassend und groß war das Interesse an der örtlichen Entwicklung. Die Breite der Themen, die Breite der Meinungen, die Unterschiede der Interessenslagen und die Vielfalt der Art und Weise, wie Stellung genommen wurde, das alles hat in der Summe den Arbeitskreis ausgemacht. Es saßen geschlechtsübergreifend Anwohner und Einwohner, Vereinsvertreter, Geschäftsleute und Kommunalpolitiker nebeneinander und haben sich mit der Zukunftsgestaltung des Kirchplatzes und der Verkehrsentwicklung für die Hauptstraße beschäftigt und dabei nach den bestmöglichen Lösungen gesucht. Dass sich das so ereignen kann, ist bereits für sich ein Ereignis, denn es bedeutet ernsthafte unmittelbare Bürgerbeteiligung. Zur erlebten Vielfalt gehört auch die Ungeduld, die zu spüren war, in der festen Absicht das Ortsbild voranzubringen und damit neue Identifikation zu stiften. Zur Vielfalt gehörte der Wunsch nach einer modern gestalteten und die Barrierefreiheit berücksichtigenden Freifläche, aber auch der Wunsch nach Ansiedelung eines gastronomischen Angebotes in einem am Rande des Kirchplatzes neu zu errichtenden Gebäude ebenso wie die Attraktivitätssteigerung des Kinderspielbereiches und die Platzreserve um auch künftig zentrale Festveranstaltungen zu ermöglichen und nicht zuletzt die Beibehaltung eines Parkplatzangebotes auf dem Kirchplatz. Da das Machbare natürlich immer vom finanziellen Aufwand abhängt, war man sich durchweg einig, dass mit einer 30 km/h-Beschränkung für die ganze Hauptstraße kostengünstig ein positiver Effekt hinsichtlich des Verkehrsaufkommens erzielt werden und der Sicherheitsaspekt für Fußgänger mit weiteren Zebrastreifen gesteigert werden könnte, sodass die ursprüngliche Idee „Minikreisel“ sich wohl erübrigt. Nun gilt es alle Ideen zu bündeln und auf ihre Machbarkeit hin zu prüfen. Es ist dann im nächsten Schritt der Gemeinderat, der als Gremium der gewählten Vertreter zusammen mit dem Bürgermeister die Verantwortung zu tragen hat und die endgültigen Entscheidungen über die Umsetzung treffen muss. Dies selbstverständlich immer auf der Grundlage eines soliden Haushaltsplanes, wobei die große Ernsthaftigkeit und der spürbare Eifer des außerparlamentarisch tätigen Arbeitskreises als geschätzte Größe spürbaren Einfluss nehmen wird auf die endgültige Entscheidung.