Weiches Wasser wird in Leitungsnetz eingespeist

Für Forst und Ubstadt-Weiher reduziert sich Härtegrad deutlich

Es ist soweit! Ab heute wird das weiche Wasser der neuen Wasserenthärtungsanlage ins Leitungsnetz eingespeist. Alle durch die Trinkwasserverordnung vorgegebenen Werte sind eingehalten und stabil. Nach eineinhalb Jahren Bauzeit konnten die Vorsitzenden des Zweckverbandes Wasserversorgung Kraichbachgruppe, Bürgermeister Bernd Killinger und Bürgermeister Tony Löffler, am Dienstag die drei Umkehrosmoseanlagen für den Regelbetrieb frei geben.

Rund zwei bis drei Tage wird es dauern, bis das weiche Wasser alle Haushalte erreicht hat. 3,52 Mio Euro hat der Zweckverband Wasserversorgung Kraichbachgruppe investiert, um eine zentrale Wasserenthärtungsanlage für das Verbandsgebiet zu realisieren. Die Verbandsversammlung Zweckverband Wasserversorgung Kraichbachgruppe hat mit der Entscheidung zum Bau einer Umkehrosmoseanlage eine zukunftsweisende Verfahrenstechnik gewählt. Das neue Technikgebäude wurde auf dem Gelände des Wasserwerkes Weiher errichtet und beherbergt eine 3-straßige Enthärtungsanlage, wobei jede Anlage einen Kalkfilter erhält, um möglichst flexibel die Gesamtanlage steuern zu können.
Das durch den Zweckverband Wasserversorgung zur Verfügung gestellte Trinkwasser, das derzeit eine Härte von 24°dH aufweist und damit als hart gilt, wird durch die zentrale Wasserenthärtungsanlage auf rund 7°dH reduziert.
Der Flyer (4,2 MiB), der bereits Anfang April allen Haushalten des Verbandsgebietes zugestellt wurde, enthält Informationen zur Wassereinspeisung und Tipps zur optimalen Einstellung der Haushaltsgeräte. Enthalten sind wertvolle Tipps, wie die Einstellung des neuen Härtegrads bei der Spülmaschine oder die zukünftig erforderliche geringere Dosierung von Spül- und Waschmitteln, was auch den Geldbeutel erheblich schont.
Alle an das Wassernetz des Zweckverbandes angeschlossenen Haushalte profitieren vom weichen Wasser der zentralen Enthärtungsanlage in allerbester Trinkwasserqualität. Private Hausentkalkungsanlagen im Verbandsgebiet (Forst, Weiher, Ubstadt, Stettfeld, Zeutern) sind damit nicht mehr erforderlich und sollten abgeschaltet werden.

Hier finden Sie die Informationsbroschüre zur Enthärtungsanlage (4,2 MiB)