Alle Vögel sind schon da…?

Franz Lechner – mit freundlicher Genehmigung

Für die Rückkehr der Zugvögel aus dem Süden ist es freilich noch zu früh. Trotzdem sind es erschreckend wenige Vögel, die in diesem Winter in unseren Gärten zwitschern und Futter suchen – weniger Arten und überhaupt wenige Vögel. Die Gründe dafür, dass immer weniger Vögel bei uns zu sehen sind, sind vielfältig und hinreichend bekannt. Wichtig ist nun, dass jeder sein Mögliches tut, um die Lebensgrundlage der Vögel zu erhalten und zu verbessern.

Land- und Waldbewirtschafter, ebenso wie jeder der einen Garten, Hof oder Balkon sein Eigen nennt:
1. Hof- und Gartengestaltung:
Wildsträucher und Staudenbeete bieten ganzjährig Futterangebot für jeden Geschmack: Hagebutten und andere Strauchfrüchte, Samenstände an Ziergräsern, Insektenlarven an Stängeln und Rinde – Tipps für eine naturnahe Gehölzpflanzung finden Sie auf der Homepage der Gemeinde Ubstadt-Weiher.

2. Leben und leben lassen:
Ameisen im Hof und Raupen am Baum – allzu leichtfertig werden viele „Krabbeltiere“ in unserem Umfeld bekämpft. Dabei stehen die allermeisten von ihnen auf dem Speiseplan unserer Vögel!

3. Vogelfütterung:
Während sich Amseln in diesem Winter an reichlich hängengebliebenen Äpfeln laben können, haben die Weichfutter- und Körnerfresser in den kalten Monaten ein karges Futterangebot. Die wenigen Meisen, Sperlinge & Co. sind in den Siedlungen auf Streufutter und Meisenknödel angewiesen – machen Sie mit!