Vogelgrippe: Nutz- und Ziergeflügel muss in den Stall, Kontakt mit Wildvögeln ist möglichst zu verhindern

Allgemeinverfügung des Landratsamtes Karlsruhe zur Aufstallung von Geflügel und Einhaltung von Biosicherheitsmaßnahmen

Das Auftreten des hochpathogenen Influenzavirus vom Subtyp H5N8 in Baden-Württemberg macht zum gegenwärtigen Zeitpunkt besondere Maßnahmen erforderlich, um sowohl eine Gesundheitsgefahr für Menschen und Tiere als auch eine Ausbreitung des Virus zu verhindern.


So ist es erforderlich, Kontakte zu Wildvögeln in jeglicher Form zu minimieren und wenn möglich zu verhindern. Geflügel in Freilandhaltungen hat im Vergleich zu ausschließlich im Stall gehaltenem Geflügel weitaus größere Möglichkeiten, mit diversen Umweltfaktoren in Kontakt zu geraten. Die landesweite Aufstallung von Geflügel ist geboten, um ein Übergreifen der Geflügelpest auf Nutzgeflügelbestände zu verhindern und damit die tierische Erzeugung (Eier und Geflügelfleisch) von hochwertigen Lebensmitteln in Baden-Württemberg nicht zu gefährden. Diese Entscheidung des Landratsamtes Karlsruhe erfolgte nach Ausübung des pflichtgemäßen Ermessens. Die Maßnahme ist geeignet, den Zweck, die Verhinderung einer Infektion von Hausgeflügel mit H5N8 HPAI zu erreichen. Die Aufstallung ist erforderlich, da kein anderes, milderes Mittel zur Verfügung steht, welches zur Zweckerreichung gleichermaßen geeignet ist.
Weitere Informationen:

Allgemeinverfügung des Landratsamtes Karlsruhe zur Aufstallung von Geflügel und Einhaltung von Biosicherheitsmaßnahmen (17 KiB)

Begründung zur Allgemeinverfügung des Landratsamtes Karlsruhe zur Aufstallung von Geflügel und Einhaltung von Biosicherheitsmaßnahmen (121 KiB)