Breitbandausbau der Telekom

Eines dieser neuen Multifunktionsgehäuse hier in der Hebelstraße Ubstadt

„Überall sind Bauarbeiten sichtbar“


Wenn man derzeit durch die Ortsteile Stettfeld, Ubstadt und Zeutern geht oder fährt, sind die Bauarbeiten der Telekom für den Breitbandausbau nicht zu übersehen.

Nachdem nun bereits auf vielen Strecken zwischen der örtlichen Vermittlungsstelle und den Kabelverzweigern das Kupferkabel durch Glasfaserkabel ersetzt wurde, werden nun 21 sogenannte MFG’s (Multifunktionsgehäuse) in den drei Ortsteilen errichtet (siehe auch Bild). In diesen grauen Kästen wird das Lichtsignal von der Glasfaser in ein elektrisches Signal umgewandelt und von dort über das bestehende Kupferkabel zum Anschluss des Kunden übertragen. Um dieses Kupferkabel schnell zu machen, kommt auch die sogenannte Vectoring-Technik zum Einsatz. Dieser Einsatz beseitigt elektromagnetische Störungen, dadurch werden beim Hoch- und Herunterladen höhere Bandbreiten erreicht und dadurch die Internetgeschwindigkeit um ein Vielfaches erhöht. Ab dem Frühjahr 2017 sind dann Übertragungsraten bis zu 100 Mbit im Download und beim Upload bis zu 40 Mbit/s möglich.
Dieser sogenannte FTTC-Ausbau (Fibre to the Curb) hat im Ortsteil Weiher bereits im Jahr 2014 stattgefunden. Allerdings ist hier aus regulatorischen Gründen der Einsatz der Vectoring derzeit noch nicht möglich.
Nachdem die Tiefbauarbeiten der Telekom schon weit vorangeschritten sind, wird nun die aktive Technik in den Multifunktionsgehäusen eingerichtet und im Frühjahr 2017 soll dann jeder am schnellen Internet teilhaben können.
Es besteht aber weiterhin die Möglichkeit durch einen diskriminierungsfreien Zugang, der gewährleistet sein muss, den Anbieter frei zu wählen. Allerdings muss jeder Anschlussnehmer selbst tätig werden, um die neuen Bandbreiten zu bekommen. Dazu wird es aber rechtzeitig vor dem Start Informationen durch die Telekom und Informationsveranstaltungen in der Gemeinde geben.