Ausstellungseröffnung „150 Jahre Kreistag Karlsruhe“ am 09.11.2016 in Ubstadt

Im Beisein von Bürgermeister Tony Löffler konnte der 1. Vorsitzende des Heimatvereins Ubstadt-Weiher e.V.  Michael Staudte zahlreiche Gäste zur Eröffnungsveranstaltung der Ausstellung „150 Jahre Kreistag Karlsruhe“ am 09.11.2016 im ersten Obergeschoss der Aula des Schulverbunds Ubstadt-Weiher begrüßen.

Unter den Anwesenden fanden sich u.a. ein Träger des Bundesverdienstkreuzes, eine Trägerin der Staufer-Medaille, amtierende und ehemalige Kreis- sowie Gemeinderäte und der Ausstellungsmacher Kreisarchivar Bernd Breitkopf ein.
Bürgermeister und Kreisrat Tony Löffler wies in seinen Grußworten auf die Bedeutung der Mitbestimmung auf lokaler und regionaler Ebene hin - so entscheidet der Kreistag über alle grundlegenden Angelegenheiten des Landkreises und kann Grundsätze für die Verwaltung des Landkreises festlegen. Ebenso erwähnte er lobend das Engagement des Heimatvereins, erneut eine interessante Ausstellung nach Ubstadt-Weiher zu holen.

Kreisarchivar Bernd Breitkopf, Mitinitiator und verantwortlicher Kreismitarbeiter für die Ausstellung, informierte in seinem fundierten, kurzweiligen Vortrag über die Kreisgeschichte. Er spannte den Bogen von der Wahlmüdigkeit, die bereits 1898 auftrat (3000 Einwohner in einer Landkreisgemeinde, davon insgesamt 573 Wahlberechtigte, von denen wiederum nur elf Bürger von ihrem Wahlrecht Gebrauch machten), bis hin zum Haushaltsvergleich. Der erste Kreishaushalt 1865/66 hatte einen Gesamtumfang von gerade mal 2.130 Gulden, das entspricht in etwa rund 1.900 Euro, während 2016 der Haushalt des Landkreises erstmals die 500 Millionen-Euro-Marke knackte. Damals wie heute waren es vor allem Aufgaben im Bereich der allgemeinen Wohlfahrtspflege (heute Sozial- und Jugendhilfe, Flüchtlingshilfe), die den Haushalt jährlich anwachsen ließen.
Beim anschließenden Rundgang konnten sich die Besucher anhand der auf 28 großformatigen Tafeln dargestellten Informationen selbst ein Bild über die Entwicklung des Kreistags von seinen Anfängen 1865/66 bis heute machen. Kurze, prägnante Texte, ergänzt durch knapp 200 Fotografien, Grafiken, Pressemitteilungen, Diagramme und Übersichtskarten vermitteln dem Betrachter einen guten Einblick in die historische Materie.

Die Ausstellung kann noch an folgenden Tagen besucht werden:
Freitag; 18.11.16, 8 – 16 Uhr
Samstag: 19.11.16, 14 – 18 Uhr
Sonntag, 20.11.16, 14 – 18 Uhr
Montag, 21.11.16, 8 – 16 Uhr