Sehr geehrte Mitbürger,
sehr geehrte Mitbürgerinnen,
ein hohes Verkehrsaufkommen, eine zu schmale Straße, ein unzureichend breiter Gehweg, Lärmbelastungen, kein fließender Verkehr, Parkprobleme - das sind die Schwierigkeiten, mit denen sich die Anwohner in der Zeuterner Straße in Stettfeld schon seit Jahrzehnten arrangieren müssen. Eine Situation, die alles andere als befriedigend ist, und die geradezu nach einer Lösung schreit.
Doch was ist möglich, um die Situation in der Zeuterner Straße zu verbessern?
Der Gemeinderat, die Verwaltung und auch der neu gegründete Arbeitskreis „Verkehrskonzept/Dorfentwicklung“ haben sich seit Monaten intensiv mit diesem Thema befasst. Unzählige Gespräche mit Bürgern und Behörden wurden geführt und Verkehrs- und Städteplaner wurden mit ins Boot genommen. Es wurden kurzfristige, mittelfristige und langfristige Planungen entwickelt, die derzeit auf ihre Umsetzbarkeit hin überprüft werden. Es ist eine spannende Zeit. Maßnahmen, wie der Bau eines „Minikreisels“ im Bereich der Einmündung der Zeuterner Straße in die B 3, die bisher unmöglich schienen, haben jetzt durchaus realistische Chancen auf eine Umsetzung. Ein solcher Minikreisel würde ganz entscheidend zur Verbesserung der Verkehrssituation beitragen und die Kreuzung, speziell auch für Fußgänger, wesentlich sicherer machen. Auch für die Zeuterner Straße selbst wurden Visionen und Konzepte entwickelt und untersucht. Hauptziel wäre es, dass die Häuser südlich der Zeuterner Straße mittel- bis langfristig alle zurückversetzt werden. Dadurch könnte genügend Fläche für eine Verbreiterung der Straße und der Gehwege geschaffen werden. Damit dies nicht nur bei einer Vision bleibt, hat die Gemeinde bereits 3 Grundstücke erworben, die Gespräche mit weiteren Eigentümern werden jetzt intensiviert. In diesem Zusammenhang wäre auch im rückwärtigen Bereich, zwischen Küferweg und Zeuterner Straße, eine Neuordnung sinnvoll. Die großen Gartengrundstücke könnten durch eine Überplanung zu Baugelände umfunktioniert werden. Eine sinnvolle innerörtliche Verbindung zum Kindergarten bzw. zur Schule könnte somit geschaffen werden. Im Rahmen einer Machbarkeitsstudie wurde ein Entwurf für eine städtebauliche Neuordnung in diesem Bereich erarbeitet. Die Umsetzung einer solchen Planung bedarf jedoch der Mitwirkungsbereitschaft der Eigentümer. Deshalb werden in den nächsten Wochen die Gespräche mit den betroffenen Eigentümern geführt.
Der Arbeitskreis „Verkehrskonzept und Dorfentwicklung“ hat speziell für den Ortsteil Stettfeld noch weitere Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssituation erarbeitet (z.B. die Umgestaltung der Ortseingänge), die im Weiteren auf ihre Umsetzbarkeit hin zu überprüfen sind. Das bedeutet jedoch nicht, dass in anderen Ortsteilen, wie z.B. in der Unteröwisheimer Straße oder der Ortsmitte in Ubstadt oder auch in Weiher und Zeutern kein Handlungsbedarf bestehen würde. Auch hier werden nach und nach Konzepte für eine Verbesserung erstellt werden müssen. Wir werden jetzt das Konzept nach den Ferien der Bevölkerung vorstellen und dann an die Umsetzung gehen. (Das komplette Konzept ist unter „aktuelle Seiten“ auf unserer homepage www.ubstadt-weiher.de einsehbar.)
Allen, die mitgearbeitet haben, mein ganz herzlicher Dank.
Tony Löffler
Bürgermeister
